Tägliches WordPress Backup in die Cloud für 0,20 € im Monat

Dass der Speicherplatz in Amazons Simple Storage Service (Amazon S3) sehr günstig ist, dürfte bekannt sein. Ich habe es jetzt mal selbst getestet und einen Monat lang täglich ein Backup dieser Website (gepackt ca. 60 MB) mit dem WordPress-Plugin PressBackup in die Amazon-Wolke geschoben. Kosten: 0,26 $. Entspricht aktuell ca. 0,20 €.

Wer die Kosten für ein Backup seiner eigenen Website wissen möchte, findet hier eine gute Übersicht: Amazon S3 Preise. Ein Monatsrechner ist dort auch verlinkt.

WordPress-Artikel von Startseite und RSS-Feed ausschließen

Manchmal kann es erwünscht sein, dass Artikel einer bestimmten Kategorie nicht auf der Startseite und/oder im RSS-Feed eines WordPress-Blogs angezeigt werden. Diese Aufgabe kann man relativ einfach über eine zusätzliche Abfrage im Index-Template oder in der functions.php erreichen (siehe  z.B. Exclude Categories From Your Home Page oder Category Exclusion im WordPress Codex).

Wenn man es aber etwas komfortabler und flexibler haben möchte, greift man am Besten auf dieses Plugin zurück: Simple Exclude. Mit diesem Plugin kann man als Ausschlusskriterium nicht nur eine Kategorie wählen, sondern z.B. auch einen bestimmten Autor. Darüber hinaus kann man wählen, wo die betreffenden Artikel ausgeschlossen werden sollen: auf der Startseite, im RSS-Feed, in Archiven, in Widgets und in der Suche.

3 Anwendungsbeispiele:

  1. Für neue Instagram-Fotos sollen automatisch WordPress-Artikel erstellt werden. Der Übersichtlichkeit halber sollen diese aber nicht auf der Startseite des Blogs sondern nur auf einer Kategorie-Archivseite erscheinen. Wie “Instagram to WordPress” funktioniert, habe ich in diesem Artikel beschrieben und ein Beispiel für die von der Startseite ausgeschlossene Kategorie “Instagram” zeigt Uli auf ulinder.de.
  2. Über ein Formular können Besucher Inhalte einreichen (z.B. Bilder), die automatisch in Artikel umgewandelt und von einem Benutzer “Besucher” veröffentlicht werden. Diese Artikel sollen aber nicht auf der Startseite und nicht im RSS-Feed erscheinen, sondern nur auf einer Archivseite oder in einer Galerie. In diesem Fall müsste man nur den Benutzer “Besucher” ausschließen.
  3. Zu Archivierungs- oder Sicherungszwecken sollen alle Posts eines oder mehrerer sozialer Netzwerke (Twitter, Facebook etc.) über ifttt.com im eigenen WordPress-Blog als Artikel erfasst werden. Diese Artikel sollen natürlich nicht auf der Startseite oder im RSS-Feed erscheinen, da die meisten Netzwerk-Kontakte ja den Inhalt bereits im jeweiligen Netzwerk gelesen haben. Für diese Anwendung würde man für jedes Netzwerk eine Kategorie anlegen, diese Kategorien im jeweiligen ifttt-Rezept ansteuern und über das Simple Exclude Plugin von Startseite und Feed wieder ausschließen.

Der Kreativität sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Nutzt von euch jemand das Plugin? Gibt es noch weitere interessante Einsatzmöglichkeiten?

Jetpack 1.3 bringt Kontaktformular, Kommentarsystem soll folgen

Das Jetpack Plugin ist eine Sammlung von Features, die Automattic in seinen WordPress.com-Blogs anbietet. Den Unterschied zwischen einem Blog bei WordPress.com und einem selbstgehosteten WordPress.org-Blog hatte ich vor langer Zeit hier mal dargestellt.

Die neue Version des Jetpacks bringt neben Bugfixes für die Sharing-Funktion und die Youtube-Einbettungen auch eine neue Funktion: ein Kontaktformular. Das scheint im ersten Moment sehr erfreulich, da man jetzt auf ein zusätzliches Kontaktformular-Plugin wie ContactForm verzichten kann, wenn man das Jetpack ohnehin nutzt. Die erste Freude wird leider etwas getrübt, wenn man ins Detail geht. Zur Spam-Abwehr nutzt das Jetpack-Kontaktformular nämlich derzeit ausschließlich den hauseigenen Antispam-Dienst Akismet. Wer diesen aus datenschutzrechtlichen oder sonstigen Gründen nicht nutzt, hat leider das Nachsehen. Es lässt sich kein anderweitiges Captcha einbauen. Sehr Schade! Bin gespannt, ob es in der nächsten Version diesbezüglich eine Nachbesserung gibt.

Für die Zukunft kündigt Automattic neben Verbesserungen noch ein weiteres neues, von vielen Usern gewünschtes Feature an: das WordPress.com-Kommentarsystem. Mit diesem können Besucher der Website sich zum Kommentieren mit ihrem Profil bei WordPress.com, Twitter oder Facebook anmelden. Ich befürchte jedoch, dass auch das Kommentarsystem nur die hauseigene Spamabwehr Akismet unterstützen wird. Warten wir’s ab.

Wer aktuell nach einem guten Kommentarsystem sucht, dem kann ich Livefyre empfehlen. Es unterstützt diverse soziale Netzwerke und hat durch das Kommentieren in Echtzeit schon fast Chat-Charakter. Wer es in Aktion sehen will: ich nutze es zur Zeit auf meinem kleinen Neben-Blog Kurz nach spät.

Nutzt ihr das Jetpack? Wenn ja, welche Features nutzt ihr?

Mit der Alfred App im WordPress Codex suchen

Ich mag Alfred. Er ist einer meiner fleißigsten Helferlein auf dem Mac. Und bei meiner Arbeit mit WordPress durchsuche ich oft den WordPress Codex. Nichts liegt also näher, als Alfred die Suche zu übertragen. Möchte ich nach einem bestimmten Begriff suchen, rufe ich mit alt+space das Eingabefeld von Alfred auf (Hotkey frei wählbar) und gebe dann “wp”, ein Leerzeichen und den zu suchenden Begriff (z.B. “exclude”) ein.

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WordPress 3.4 Beta 1

Heute wurde die erste Beta-Version von WordPress 3.4 veröffentlicht. Wie immer ist diese Beta-Version nicht für den produktiven Einsatz geeignet, da sie noch Bugs enthalten kann. Die finale Version von WordPress 3.4 soll im Mai erscheinen. Bugs in der Beta-Version können wie immer hier gemeldet werden.

Die offizielle Release-Meldung findet ihr hier:
WordPress 3.4 Beta 1

Neue Features

  • Theme Customizer mit Vorschau im Frontend
  • Flexible Größe für Kopfzeilenbild
  • Kopfzeilenbild kann aus der Mediathek ausgewählt werden
  • Bessere Suche für Themes
  • HTML-Support für Captions

Den Theme Customizer zeigt Perun in einem kleinen Video. Ein neues Theme “Twenty Twelve” wird es erst in WordPress 3.5 geben. Wer den aktuellen Stand des Themes testen will, kann es sich aber bereits jetzt bei GitHub herunterladen.

Unter der Haube

  • Neue XML-RPC API für externe und mobile Anwendungen
  • Neue Theme-API für Kopfzeilenbilder und Hintergrundbilder
  • Bessere Performance für WP_Query
  • Bessere Internationalisierung
  • Child Themes können vom WordPress Theme Directory installiert werden

Wer sich für die Entwicklung von WordPress interessiert, kann ja mal in meinem kleinen WordPress-Museum stöbern. WordPress 3.4 werde ich natürlich ergänzen, sobald die finale Version erscheint.

WordPress Thumbnailseite mit Artikelbildern

Für mein Photoblog pabst-photo.com wollte ich vor kurzem eine Seite haben, die einfach nur alle Artikelbilder (post thumbnails) von allen Artikeln als Thumbnails auflistet und mit den jeweiligen Artikeln verlinkt. Somit habe ich eine schöne, visuelle Übersicht über alle Artikel in meinem Photoblog. Vorher hatte ich das Plugin “Category Grid View” im Einsatz, welches jedoch nicht einwandfrei gearbeitet hat, da es die Lightbox auf der kompletten Website zerstört hat.

Die neue Thumbnailseite sieht nun so aus:

pabst-photo.com – Thumbnails

Um dies zu realisieren, habe ich eine neues Seiten-Template (page template) erstellt und mit folgendem Code befüllt:

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WordPress Snippets

In meinem Feed-Reader tauchen immer mal wieder Artikel mit Links zu Sammlungen nützlicher WordPress-Snippets auf. Allen voran vom fleißigen Perun. Ich habe mal mein Pinboard aufgeräumt bzw. ergänzt und ein paar Bookmarks verschlagwortet. Die Anzahl aller Snippets dürfte im oberen Hunderterbereich liegen. Hier bitte:

Wer mag, kann diese Selektionen auch als RSS-Feed abonnieren. Ich werde die Liste zukünftig um weitere Funde ergänzen. Vorschläge nehme ich gern in den Kommentaren entgegen.

PressBackup – ein einfaches und zuverlässiges Backup-Plugin für WordPress

Ich bin ja ein Sicherheitsfreak und mache lieber von allem mehrere Backups als gar gar keins. Sicher hat da jeder andere Bedürfnisse, Prioritäten und Ansprüche. Ich kenne Website-Betreiber, die selbst gar keine Backups machen und sich voll und ganz auf Ihren Webhoster verlassen. Das ist nichts für mich! Spätestens, seit ich vor ein paar Jahren selbst die Erfahrung gemacht habe, dass mir ein sehr großer, deutscher DSL-Telefonie-Website-Provider nach einem Hack kein Backup liefern konnte. Verlass dich auf andere und du bist verlassen, oder so. ;)

Vor einiger Zeit hatte ich mal das Plugin Automatic WordPress Backup vorgestellt, welches aber leider nicht mehr weiterentwickelt wird. Heute möchte ich ein weiteres Backup-Plugin für WordPress vorstellen, welches sehr einfach zu bedienen und (zumindest auf meinen Servern) wirklich zuverlässig ist: PressBackup.

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Kommentare moderieren – Pro & Contra

Kommentare sind toll! Sie sind Feedback, Kritik, Dank, Inspiration, Hilfe oder einfach nur gute Unterhaltung. Meistens. Auf jeden Fall sind Kommentare das Salz in der Suppe eines Blogs. Ich behaupte mal, fast jeder Blogger möchte, dass die Leser seine Artikel kommentieren. Erst durch diese Interaktion wird ein Blog lebendig. Und ich finde übrigens auch, dass Kommentare in Blogs gehören und nicht zu Google+ oder Facebook ausgelagert werden sollten.

Wer ein Blog betreibt und Kommentare von seinen Lesern erhält, steht irgendwann vor der Frage, ob er die Kommentare der Besucher moderieren möchte oder nicht. Moderieren bedeutet, dass jeder Kommentar zunächst von einem Administrator geprüft und manuell genehmigt werden muss, bevor er für alle Besucher des Blogs sichtbar ist. Eine etwas weniger restriktive Moderation kann auch erlauben, dass Kommentare von Besuchern sofort genehmigt werden, sofern sie schon mindestens einen genehmigten Kommentar geschrieben haben.

Ich moderiere sowohl in meinen eigenen Blogs matthiaspabst.de und pabst-photo.com als auch in einigen Blogs von Freunden, Kollegen und Kunden die eingehenden Kommentare. Daher habe ich relativ häufig mit dem Thema zu tun und stelle mir immer wieder die Frage:

Was ist besser? Kommentare moderieren oder automatisch genehmigen?

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Ein kleines WordPress-Museum

Vor einiger Zeit kam ich auf die Idee, mir mal eine der ersten WordPress-Versionen aus dem Jahr 2004 auf meinem lokalen Webserver zu installieren. Ich muss gestehen, dass ich einigermaßen erschüttert war, wie spartanisch WordPress damals im Vergleich zur aktuellen Version war. Aber im Vergleich zu den anderen damals verfügbaren Möglichkeiten war es natürlich eine Revolution. Einfacher und schneller konnte man wohl kaum Inhalte im Internet verbreiten.

Da ich ebenfalls vor ein paar Wochen nach einer Möglichkeit gesucht habe, ein wenig mit Custom Post Types herumzuexperimentieren, war relativ schnell die Idee geboren, ein kleines Archiv aller WordPress-Versionen mittels eines eigenen Post Types aufzubauen. Und hier ist es nun:

WordPress-Versionen

Zur Zeit gibt es da 5 6 Versionen von 1.2 bis 3.3 mit ein paar Release-Infos und einigen Screenshots. Ich werde das Archive in den nächsten Wochen und Monaten um weitere Versionen und Infos zu den jeweiligen Versionen ergänzen.

Die erste Version von WordPress, mit der ich gearbeitet habe, muss WordPress 2.2 gewesen sein. Mit welcher Version habt ihr eigentlich angefangen? Wenn ihr besondere Erinnerungen mit der einen oder anderen Version verbindet, könnt ihr gern direkt unter der passenden Version einen Kommentar hinterlassen.

Viel Spaß!