Dass das neue iPad ein Retina Display hat, welches mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln daher kommt, ist ja nun nichts Neues mehr. Für Websitebetreiber bedeutet dies, dass sie eigentlich alle Grafiken und Bilder nun doppelt so groß auf ihre Websites laden müssen, wenn sie auf dem neuen iPad genauso groß und schön wie auf dem alten iPad und ohne qualitätsmindernde Skalierung dargestellt werden sollen. Davon will ich an dieser Stelle aber erst einmal abraten, da man sich hier zunächst mal Gedanken machen muss, ob die größeren Bilder die damit einher gehenden längeren Ladezeiten und den höheren Traffic für mobile User rechtfertigen. Interessante Ansätze, ob und wie Websites nun unterschiedliche Bildversionen ausliefern sollen, findet ihr in einem Artikel von Jasons Grigsby.
Mir ist jedoch in diesem Zusammenhang etwas anderes aufgefallen. Beim Testen der Darstellung von Bildern auf dem neuen iPad bin ich über das Problem gestolpert, dass die iOS-Version des Safari-Browsers Bilder ab einer bestimmten Größe verkleinert und dann wieder hoch skaliert und damit die Bildqualität natürlich dramatisch verschlechtert. Über einen Artikel von Duncan Davidson bin ich auf den Abschnitt iOS Resource Limits in der Safari Developer Library aufmerksam geworden, in dem Apple unter anderem beschreibt, dass JPEGs ab einer Größe von 2 Megapixel aus Resourcengründen herunter gerechnet werden.






