Im Artikel “Meine Productivity-Apps” habe ich einige Programme vorgestellt, die mir den Arbeitsalltag erleichtern. Wie angekündigt folgen nun noch ein paar Programme, die ich speziell für das Erstellen von Websites benötige.
MAMP – Die Schaltzentrale
MAMP ist eine lokale Webserverumgebung für den Mac, die Apache, PHP, MySQL und viele weitere Programme und Bibliotheken enthält. Ein lokaler Webserver ist für die Erstellung dynamischer Websites (z.B. mit WordPress oder TYPO3) für mich unverzichtbar. Er ermöglicht es, eine Website zunächst lokal zu erstellen und erst ab einem gewissen Fertigstellungsgrad auf den Server des Kunden zu übertragen. Das spart viel Zeit, da man lokal natürlich schneller Code anpassen und ergänzen kann als über eine FTP-Verbindung. Darüber hinaus kann man einen lokalen Webserver natürlich auch gut zum Testen neuer Plugins oder Designs für eine bestehende Seite verwenden, ohne dass jemand etwas von den Tests mitbekommt.
Ich nutze auf dem Mac MAMP PRO. Für Windows und Linux gibt es XAMPP.
TRANSMIT – Daten per FTP übertragen
Die lokal erstellen Websites müssen natürlich auch irgendwie auf den Webserver beim Webhoster kommen. Mein absoluter Favorit für diese Aufgabe ist Transmit. Neben der schnellen und zuverlässigen Übertragung der Daten schätze ich die Möglichkeit, mittels Quickview auf dem Server abgelegte Dateien anzuschauen und mit dem integrierten Editor direkt bearbeiten zu können. Weitere Highlights sind der Schnellzugriff über die Menüleiste und die Droplets für superschnellen Zugriff auf vorher definierte Verzeichnisse.
Download: Transmit
PIDOCO – Baukasten für klickbare Wireframes
Picodo ist ein webbasiertes Tool zu Erstellung von klickbaren Wireframes. Mit dem Tool lassen sich in kurzer Zeit Wireframes für Websites zusammenklicken um Struktur und Layout zu planen, mit dem Kunden abzustimmen und zu testen. Hierzu werde ich noch einen ausführlichen Artikel schreiben.
Download: Pidoco
PARALLELS DESKTOP – Ein virtuelles Windows auf dem Mac
Da die gänigen Browser die HTML-Standards leider immer noch unterschiedlich interpretieren und unterstützen, ist es für Webdesigner zwingend notwendig, Websites in verschiedenen Browsern zu testen und sie ggf. für diese anzupassen. Insbesondere Microsofts Internet Explorer spielt aufgrund seiner hohen Verbreitung und dennoch nicht zufrieden stellenden Interpretation von HTML & CSS eine wichtige Rolle. Will man Websites ausgiebig mit dem Internet Explorer testen, kommt man als Mac-User um ein Windows-Betriebssystem also nicht herum. Diese Aufgabe erledigt für mich Parallels Desktop schnell und zuverlässig.
Download: Parallels Desktop
TEXT WRANGLER – Der Editor
Zum schnellen, projektunabhängigen Editieren von HTML-, PHP- und CSS-Dateien verwende ich TextWrangler. Der Editor ist übersichtlich, hat ein gutes Syntax-Highlighting und einen großen Funktionsumfang. Es gibt sicher noch zig ähnlich gute Editoren aber meine Wahl ist halt irgendwann auf TextWrangler gefallen. Für umfangreichere Programmierarbeiten verwende ich den Dreamweaver.
Download: TextWrangler
ADOBE DREAMWEAVER – Die Mutter aller Editoren
Wie bereits erwähnt, verwende ich auch den Dreamweaver von Adobe. Ich schätze diesen Editor vor allem aufgrund der Site-Verwaltung, der integrierten Vorschau und den CSS-Bearbeitungsfunktionen. Da ich nicht alle CSS-Regeln auswendig kann (kann das überhaupt jemand?), bearbeite ich vor allem Stylesheets gern mit dem Dreamweaver. In der neuesten Version (CS5) hat das Programm eine integrierte CMS-Unterstützung und kann so z.B. eine dynamische Website basierend auf WordPress in der integrierten Vorschau anzeigen.
Download: Adobe Dreamweaver
ADOBE PHOTOSHOP – ohne geht gar nichts
Wenn wir schon bei der Creative Suite sind: Photoshop und Illustrator dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ich denke, darüber brauche ich nicht viele Worte verlieren. Photoshop und Illustrator sind DIE Programme für kreative Grafik- und Bildbearbeitung und ich erstelle damit alle Designentwürfe und Grafiken für meine Projekte.
Download: Adobe Photoshop
BROWSER ADD-ONS
Neben diesen Programmen verwende ich noch eine ganze Fülle von Browser-Addons. Diese werde ich in einem weiteren Artikel vorstellen und empfehlen.